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Die Stadtteile von Hohenschönhausen

Hohenschönhausen Stadtplan

Alle Stadtteile von Hohenschönhausen im Überblick

Hohenschönhausen war von 1985 bis zum Zusammenschluss mit Lichtenberg im Jahr 2001 ein eigenständiger Berliner Bezirk und besteht heute aus folgenden Verwaltungsbereichen:

Als Alt-Hohenschönhausen werden heute die südlichen Bereiche des Stadtteils Hohenschönhausen bezeichnet. Grenze zwischen diesen beiden Verwaltungsbereichen ist der ehemalige Streckenverlauf der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde. Grenze zwischen den beiden nördlichen Stadtteilen bildet die durch Hohenschönhausen führende S- und Regionalbahntrasse.

Geschichtliches:

Die neuzeitliche Besiedlung dieser Region begann in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts durch Kolonialisten aus der Gegend von Schönhausen in der Altmark. Im Gegensatz zu den östlich angrenzenden Orten ist der Name Hohenschönhausen nicht slawischen Ursprungs. Da die Besiedlung auf der in der Weichseleiszeit gebildeten Hochfläche „Barnim“ erfolgt war und um sich von den im Berliner Urstromtal, also tiefer gelegenen Niederschönhausen abzugrenzen, folgte im 14. Jahrhundert der Zusatz „Hohen“. 1450 wurde das Dorf zum Rittergut. Zu den ältesten noch erhalten gebliebenen Gebäuden des Ortes gehören die Feldsteinkirche, die heute den Namen Taborkirche trägt und das gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtete Gutshaus.

Mit der Parzellierung des Gutes gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Weg für eine weitere Besiedlung frei. Eine Pferdeomnibuslinie und später eine Straßenbahnanbindung sorgten für eine bessere Anbindung an die wachsende Metropole Berlin.

Im Jahr 1920 wurde der Vorort Hohenschönhausen und die bis dahin eigenständigen Dörfer Malchow, Wartenberg und Falkenberg durch das Groß-Berlin-Gesetz ein Ortsteil des Berliner Bezirks Weißensee. Während sich im einstigen Hohenschönhausen in den folgenden Jahren immer mehr Industrie ansiedelte und die Bevölkerungszahl stetig stieg, behielten die nördlich gelegenen drei Orte lange Zeit ihren dörflichen Charakter.

In den 1980er Jahren beschloss der Magistrat von Berlin in der zu jener Zeit geteilten Stadt ein umfangreiches Wohnungsbauprogramm. Auf großen Flächen der ehemaligen Rieselfelder entstanden jetzt bis an die Ortsgrenzen von Wartenberg und Falkenberg moderne Plattenbauten. Die Stadtverordnetenversammlung von Ost-Berlin beschloss am 11. April 1985 die Bildung des 10. Stadtbezirkes Hohenschönhausen. Offizieller Gründungstag des neuen Stadtbezirkes war einige Monate später am 1. September 1985. Diese Ära endete am 1. Januar 2001 mit der Angliederung an den Bezirk Lichtenberg .